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Ein Skorpion ist ein räuberisches Spinnentier, das durch seine acht Beine und einen dünnen segmentierten Schwanz gekennzeichnet ist, der normalerweise mit einem giftigen Stachel über den Rücken gebogen ist. Diese Insekten gehören zur Ordnung der Skorpione und gedeihen unter einer Vielzahl von ökologischen Bedingungen. Skorpione kommen auf allen Kontinenten, außer der Arktis, der Welt vor. Es gibt über zweitausend Skorpionarten auf der Welt, aber nur vierzig sind giftig genug, um einen Menschen zu töten. Doch welche Art gilt als größter Skorpion der Welt?

Der Heterometrus swammerdami, oder auch als “Riesen Wald Skorpion” bekannt, gilt als größter Skorpion der Welt. Sie können 26cm lang werden und ein Gewicht von 56 Gramm erreichen. Sie leben im Unterholz von den Regenwäldern des Subindischen Kontinents.

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Heterometrus swammerdami

Heterometrus ist eine Gattung der Skorpione und umfasst gegenwärtig 37 verschiedene Arten. Ihr Gift ist im Grunde für den Menschen zwar schmerzhaft, aber nicht sehr gefährlich. Sie sind so aufgebaut und deshalb auch so groß, um ihre Beute zu zerdrücken und nicht mit Gift zu töten.

Zweit-größter Skorpion der Welt

Der Pandinus imperator, der allgemein als Kaiserskorpion bekannt ist, wiegt ungefähr 35 Gramm und ausgewachsene Exemplare werden bis zu 21 cm lang. Sie sind somit der zweitgrößte Skorpion der Welt!

Pandinus imperator

Kaiserskorpione sind rotbraun mit einer groben Textur. Sie haben hinter den letzten Beinen ein Pektin Panzer (kammartige Strukturen). Dieser ist bei Weibchen wesentlich schlechter ausgeprägt.

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Der Kaiserskorpion ist eine afrikanische Regenwaldskorpionart, die im Unterholz vermehrt vorkommt. Sie leben in zahlreichen Ländern, darunter Kamerun, Sierra Leone, Nigeria, Togo, Ghana, Gambia und Benin. Desweiteren kann man sie auch oft in Höhlen unter der Erde oder auf Termitenhügeln wiederfinden. Sie verstecken sich auch unter den Trümmern, Laubstreu und riesigen Felsen.

Ihr Gift ist zwar sehr schmerzhaft, aber für die meisten Menschen eher ungefährlich. Man vergleicht ihn meist mit einem starken und schmerzhaften Bienenstich.

Größter Skorpion aller Zeiten

größter Skorpion aller Zeiten

Der größte Skorpion der jemals auf der Welt lebte, war der Jaekelopterus aus der Familie der Seeskorpione. Sie lebten vor 400-450 Millionen Jahren und wurden unglaubliche 2,5 Meter lang! Alleine ihre Klauen waren 36cm breit und könnten einen Menschen ohne Probleme einfach zerschneiden.

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Weitere Skorpion Fakten

Skorpione lebten schon bevor Dinos existieren

Skorpione sind möglicherweise die ältesten Landtiere, die heute noch leben. Der Fossilienbestand legt nahe, dass alte Skorpione zu den ersten Meerestieren gehörten, die sich während der Silurzeit auf trockenes Land wagten, was vor etwa 420 Millionen Jahren geschah. Zum Vergleich: Die frühesten bekannten Dinosaurier haben sich vor etwa 240 Millionen Jahren entwickelt. Und moderne Menschen sind nur etwa 200.000 Jahre alt, was bedeuteten würde, dass wir ungefähr 2.100 Mal jünger sind als Skorpione.

Manche Skorpionarten können ein Jahr ohne Futter überleben

Skorpione jagen hauptsächlich Insekten und Spinnen, aber einige größere Arten können auch kleine Eidechsen oder Mäuse töten. Sie können ihr Essen nur in flüssiger Form aufnehmen. Deswegen nutzen sie Enzyme, um ihre Beute von außen zu verdauen, und saugen es dann durch ihren winzigen Mund.

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Dank niedriger Stoffwechselraten können viele Skorpione lange Zeiträume zwischen den Mahlzeiten überleben. Sie fressen meist alle paar Wochen, aber in einigen Fällen ist bekannt, dass sie 6 bis 12 Monate ohne Essen auskommen können.

Ihr Gift kann töten, aber auch Leben retten

Trotz der potenziellen Gefahren von Skorpiongift hat die Forschung auch viele hilfreiche chemische Eigenschaften im Gift entdeckt. Das Gift des Todespirschers umfasst beispielsweise Chlortoxin, das neue Methoden zur Diagnose und Behandlung bestimmter Krebsarten inspiriert hat. Das Gift des kleineren asiatischen Skorpions enthält antimikrobielle Peptide, die gegen viele Bakterien und Pilze sowie Malariaparasiten wirksam sein können.

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