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Wer im Sommer ein wenig Zeit im Garten im Garten verbringt und dazu auch noch ein wenig ländlicher wohnt, wird bestimmt schon mal einen Grashüpfer oder Heuschrecke gesehen haben. Viele denken deshalb bestimmt, dass Grashüpfer gar nicht nichts besonders sind. Doch weitgefehlt. Diese Insekten besitzen viele besondere Eigenschaften und Fähigkeiten. Hier ist eine Liste von 10 faszinierenden Fakten über Grashüpfer.

1. Grashüpfer und Heuschrecken sind die Selben Arten

Wenn man an Grashüpfer denkt, erinnern sich bestimmt viele an die Kindheit, wo man Grashüpfer über die Felder gejagt hat. Wenn man hingegen an Heuschrecken denkt, kommen wahrscheinlich eher Begriffe, wie Seuche und Hungersnot in den Kopf.

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Die Wahrheit ist, dass Grashüpfer und Heuschrecken zu der selben Insektenordnung gehören. Während bestimmte Arten üblicherweise als Heuschrecken und andere als Grashüpfer bezeichnet werden, sind beide Kreaturen kurzhörnige Mitglieder der Ordnung Orthoptera.

2. Grashüpfer haben Ohren am Bauch

Die Hörorgane der Grashüpfer liegen nicht, wie bei uns Menschen einfach am Kopf, sondern sie liegen am Bauch. Dort liegen ein paar Membranen, die auf akustische Schwingungen reagieren. Dieses einfache Trommelfell ermöglicht es ihm die Geräusche der Umgebung und Rufe der anderen Grashüpfer zu hören.


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3. Können Grashüpfer fliegen?

Weil Grashüpfer so starke Sprungbeine haben und nur für ihre weiten Sprünge bekannt sind, wissen Leute manchmal gar nicht, dass sie auch Flügel haben. Sie nutzen ihre unglaubliche Sprungkraft, um mit einer massiven Geschwindigkeit sich in die Luft zu katapultieren, wo sie dann ihre Flügel nutzen, um ein paar Meter weit zu fliegen.

4. Sind Grashüpfer eine Plage?

Ein Grashüpfer allein kann kaum wirklichen Schaden anrichten, obwohl er jeden Tag etwa die Hälfte seines Körpergewichts an Pflanzen frisst. Aber wenn Grashüpfer sich in riesigen Gruppen zusammentun, können ihre Ernährungsgewohnheiten eine Landschaft vollständig entlauben und Bauern ohne Ernte und Menschen ohne Nahrung zurücklassen. Im Jahr 2006 berichteten Forscher über eine frühere Studie, in der geschätzt wurde, dass Heuschrecken & Grashüpfer jährlich Schäden an Futterpflanzen in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar verursachten.

5. Kann man Grashüpfer essen?

Die Menschen essen seit Jahrhunderten Heuschrecken und Grashüpfer. Sie sind in vielen Regionen Afrikas, Asiens und Amerikas ein fester und sehr wichtiger Bestandteil der lokalen Ernährung. Grashüpfer bestehen aus fast nur Proteinen, was sie zu einem nahrhaften Snack macht.


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6. Seit wann gibt es Grashüpfer?

Heutige Grashüpfer stammen von Verwandten ab, die schon vor den Dinosauriern, die Wiesen unsicher machten. Der Fossilienbestand zeigt, dass es schon primitive Grashüpferarten in der Karbonperiode vor mehr als 300 Millionen Jahre gab. Auch extrem alte Heuschrecken wurden als Fossilien entdeckt.

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8. Wie machen Grashüpfer ihre Laute?

Die meisten Grashüpfer stridulieren, um das typische Zierpen zu produzieren. Stridulieren bedeutet einfach, dass sie ihre Hinterbeine gegen ihre Vorderflügel reiben. Spezielle Stifte an der Innenseite der hinteren Beinen wirken wie eine Art Schlaginstrument, besonders wenn sie auf die Flügel aufschlagen. Heuschreckenarten klatschen auch manchmal mit ihren Flügeln gegeneinander und produzieren so ihre Laute.

9. Wieso können Grashüpfer so weit springen?

Wenn Sie schon mal versucht hast einen Grashüpfer einzufangen, wissen Sie bestimmt, wie weit sie springen können. Wenn wir Menschen die gleiche Sprungkraft hätten, könnten wir einfach über ein komplettes Fußballfeld springen. Doch wie können diese Insekten überhaupt so weit springen?

Ihre Hinterbeine sind dafür verantwortlich. Die Hinterbeine eines Grashüpfers funktionieren genauso wie Miniaturkatapulte. In Vorbereitung auf einen Sprung zieht der Grashüpfer sein großen Beugemuskeln langsam zusammen und beugt seine Hinterbeine am Kniegelenk. Ein spezielles Stück Nagelhaut im Knie wirkt als Feder und kann so die gesamte potenzielle Energie speichern. Wenn der Grashüpfer sich wieder entspannt, wird die komplette Energie freigegeben und er wird nach vorne katapultiert.

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10.Können Grashüpfer spucken?

Wenn Sie jemals einen Grashüpfer fangen konnten, wurden Sie sogar vielleicht schon mal von ihnen mit einer brauchen Flüssigkeit angespuckt. Wissenschaftler glauben, dass dieses Verhalten ein Mittel zur Selbstverteidigung ist und die Flüssigkeit den Insekten hilft, Raubtiere abzuwehren. Sollte man von der Flüssigkeit getroffen worden sein, muss man sich keine Sorgen machen. Sie ist nicht giftig oder gefährlich für Menschen.

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